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Das Wichtigste über Parfum

Wie findet man das richtige Parfum?
Durch Ausprobieren. Wenn Sie ein Parfum wirklich beurteilen wollen, müssen Sie eine Weile mit ihm gelebt haben. Erst dann wissen Sie, zu welcher Tageszeit und welchen Gelegenheiten Sie es benutzen möchten.

Wie kommt es, dass das Parfum beim Ausprobieren in der Parfümerie anders riecht als zu Hause?
Der Eindruck eines Parfums ist stark von der Umgebung abhängig, in der es wahrgenommen wird. Da ein Parfum meist in der duftgeschwängerten Atmosphäre einer Parfümerie ausprobiert wird, muss der Eindruck in einer duftneutralen Umgebung wie z.B. zu Hause anders empfunden werden. Auch spielen Temperaturunterschiede und Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Der Hauptgrund aber ist, dass jedes Parfum einen eigenen Duftablauf hat und seinen typischen Charakter erst nach einer gewissen Zeit entfaltet.

Was versteht man unter dem Begriff „Duftablauf“?
Parfum ist ein Gemisch aus Stoffen mit unterschiedlichem Flüchtigkeitsgrad. Leicht flüchtige Stoffe sind meist frische Noten, die die erste Phase des Duftablaufs, die Kopfnote, bestimmen. Stoffe mittlerer Verflüchtigung bilden das Bouquet, die Herznote des Parfums, während Stoffe mit sehr langsamer Verflüchtigung oder längerer Haftung den Fond bilden. Ein gutes Parfum ist so aufgebaut, dass ähnlich riechende Substanzen in allen 3 Phasen des Duftablaufs wirken und somit einen harmonischen kontinuierlichen Verlauf ergeben. Beim schnellen Ausprobieren nimmt man praktisch nur den Geruch der Kopfnote wahr.

Welche Unterschiede gibt es bei den Parfums?
Handelsüblich sind folgende Parfumölkonzetrationen (in einem Alkohol-Wasser-Gemisch):

Extrait oder Parfum: 25% - 30%
Eau de Parfum/Parfum de Toilette: 8% - 15%
Eau de Toilette: 4% - 8%
Eau de Cologne: 3% - 5%
Splash Cologne: 1% - 3%

Wie viele Düfte kann man ausprobieren, ohne „duftblind“ zu werden?
Bei unterschiedlichen Duftfamilien ist es möglich, bis zu 6 Parfums zu unterscheiden, bei duftähnlichen Parfums bis zu 3. Es sollte immer mit leichteren Düften begonnen werden, damit die Nase nicht zu schnell ermüdet. Absolut sinnlos ist es, wenn die Verkäuferin die Kundin großzügig einsprüht.

Stimmt es, dass ein Parfum bei jeder Person anders riecht?
Ja. Jeder Mensch hat einen individuellen Eigengeruch, der von seiner Hautbeschaffenheit und seinem Ernährungs- und Lebensgewohnheiten abhängt.

Wo und wie trägt man ein Parfum auf?
Parfum entfaltet sich besonders gut, wo die Haut warm und gut durchblutet ist, also hinterm Ohr, auf dem Puls und im Ellenbogen. Das aufgesprühte Parfum bitte nicht zerreiben, sondern sich normal entfalten lassen.

Wo kann man seinen Lieblingsduft noch auftragen?
Ein Duft hält besonders lang auf Kleidungsstücken aus Naturfasern und Pelz. Man kann auch ein paar Tropfen ins Dampfbügeleisen geben. Wenn man den Duft in einem Raum verbreiten möchte, sollte man die Glühbirnen einsprühen und dann das Licht einschalten, um die Birne zu erwärmen.

Warum nimmt man sein eigenes Parfum nach einer Weile nicht mehr wahr?
Die Nase ist ein schnell ermüdendes Sinnesorgan. Durch ständiges Riechens des selben Duftens wird diese nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen, obwohl er für andere Personen noch sehr kräftig sein kann.

Gibt es erotisierende Parfums?
Im Prinzip nicht, jedenfalls nicht im Sinne eines wirksamen Aphrodisiakums. Der angenehme Duft einer reizvollen Person ist mit Sicherheit erotisierend. Aber je frischer und blumiger ein Duft ist, desto weniger wird man ihn als erotisierend empfinden. Schwere, warme, orientalische Düfte dagegen vermitteln eher ein Gefühl von Nähe und Intimität.

Wie lange hält sich ein Parfum?
Je nach Lagerung bis zu einem Jahr nachdem es geöffnet wurde. Es lagert am besten im Dunkeln und bei normaler Zimmertemperatur. Ungeöffnet und gut gelagert ist es bis zu 3 Jahren haltbar.

Wie setzt sich ein Parfum zusammen?
Die Hauptbestandteile eines Parfüms sind Alkohol, Parfumöl und demineralisiertes Wasser. Das Parfumöl kann aus 80 bis 200 verschiedenen Duftbausteinen zusammengesetzt sein. Diese Duftbausteine nennt man alle Ingredienzien, die zum Aufbau von Pafumkompositionen verwendet werden. Dabei handelt es sich um natürliche und synthetische Riechstoffe.

Warum ist Parfum so teuer?
Das eigentliche Produkt ist gar nicht so kostspielig. Es verteuert sich durch einen aufwändig gestylten Flakon und besonders durch die Werbung. Allein zur Einführung eines neuen Parfums werden meist viele Millionen Euro in Fernseh- und Zeitschriftenwerbung investiert. Kauft man dann noch den Namen eines Prominenten hinzu, wird das Parfum bestimmt nicht günstiger.


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